Programm

Themen. Ablauf. Zeitfenster.

13. BMVZ-Praktikerkongress
– Programmdetails –


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Kooperation kennt viele Wege.
Und im praktischen Arbeitsalltag oft auch noch mehr Hürden…

Profitieren Sie daher von den Erfahrungen unserer Referenten und sammeln Sie Informationen und Praxistipps für Ihren Arbeitsalltag.


Das Programm steht fest. Die ausführliche Programmankündigung können Sie unten je Block per Mausklick öffnen.

Sollen wir Ihnen das Programm – sobald die PDF-Version fertig ist – automatisch zuschicken, senden Sie uns einfach unverbindlich eine Nachricht an: kongress@bmvz.de.


Zu unseren Datenschutzhinweisen
gelangen Sie über diesen Link.

Zeitplan | 9:00 – 17:15 Uhr
– Programmstruktur –


9:00 – 9:55 Uhr – Block I
Gesundheitsversorgung der Zukunft

PAUSE 15 Minuten

10:10 – 12:00 Uhr – Block II
Aktuelle Themen & Zukunftsfragen
– Herausforderungen für die Praxis

PAUSE – 60 Minuten

13:00 – 14:15 Uhr – Block III
Personalgewinnung und Teamführung

PAUSE – 5 Minuten

14:20 – 15:35 Uhr – Blöcke IV & V (parallel)
(1) Alltagsschnittstellen – Teil I
(2) Praxisfragen Krankenhaus-MVZ

PAUSE25 Minuten

16:00 – 17:15 Uhr – Blöcke VI & VII (parallel)
(1) Alltagsschnittstellen – Teil II
(2) Praxisfragen Vertragsarzt-MVZ


HINWEIS

Beachten Sie bitte bei Ihrer Reiseplanung, dass das Kongressprogramm bis zum Schluß (17:15 Uhr) relevant
und spannend ist und planen Sie daher Ihre Rückreise, bzw. Ihren Rückflug entsprechend.

  • Gesundheitsversorgung der Zukunft

    Weichen stellen für Morgen

  • Kongresseröffnung
    - Opener zum Praktiker-Dialog zu den Herausforderungen und Zukunftswünschen rund um ärztliche Kooperation

  • Was hat sich im letzten Jahr getan? Also nicht nur bei der Gesetzgebung, sondern insbesondere bei der Frage, wie MVZ wahrgenommen werden: Sind sie ein Akteur unter vielen? Gar Problemlöser? Oder 'nur' ein Geschäftsmodell? Und welche Rolle spielt dabei die schnell wachsende Zahl angestellter Ärzte? Zu diesen und weiteren Fragen gibt der Vortrag Gedankenanstösse, um anschließend mit den drei Moderatoren darüber in Dialog zu treten.

  • Praktiker-Dialog zu den Herausforderungen und Zukunftswünschen rund um ärztliche Kooperation

  • Praktiker-Dialog zu den Herausforderungen und Zukunftswünschen rund um ärztliche Kooperation

  • Aktuelle Themen - Herausforderungen für die Praxis

    Praktische Konsequenzen für den Versorgungsalltag

  • In der Industrie-Technologie wird die aktuelle Situation als Web 4.0 beschrieben, welches als symbiotisches Web bekannt ist. Das bedeutet Technologien zu vermischen, um neue Werte zu generieren. Das Ziel des symbiotischen Web 4.0 ist die Interaktion zwischen Menschen und Technik. Manche Konzepte dieses Industrie Web 4.0-Konzeptes können auf die Medizin übertragen werden. Mit einer Medizin 4.0 Strategie können neue Konzepte, wie z.B. die Telemedizin, zusammen mit der Digitalisierung von Arbeitsprozessen für Ärzte und Praxispersonal weiterentwickelt werden.

    Im Vortrag werden die aktuellen Behandlungsgrundsätze und Verhaltensregeln nach BÄK (MBO-Ä) zur Fernbehandlung dargestellt und mit den Erfahrungen der Videosprechstunde im MVZ an der Elbe, Geesthacht kommentiert. Daraus ergeben sich die Fragen, welche Implikationen sich durch die digitale Konvergenz für die Gesundheitswirtschaft ergeben, mit Blick auf die Herausforderung der Big Data Invasion im Gesundheitswesen, mit Beispielen, wie Digital Health bereits für den gesamten Versorgungsprozess - Prävention, Diagnose und Therapie – eingesetzt werden kann und wird. Der Blick auf die Next Generation Healthcare rundet den Vortrag ab.


  • Zulassungsrechtlich scheint das TSVG auf den ganz große Knall verzichtet zu haben, die ursprünglich vom Gesetzgeber angedachten Regelungen zum möglichen Einzug von genehmigten Arztstellen wurden nicht umgesetzt. In anderen Bereichen des Zulassungsrechts sind aber diverse Änderungen zu verzeichnen, die es teilweise in sich haben und bei der zulassungsrechtlichen Gestaltung beachtet werden müssen. Dabei zeichnet sich – wie stets nach entsprechenden Reformen – bereits jetzt ab, dass Interpretationsspielräume offen bleiben und sich Auslegungsfragen stellen. Eine Kernfrage ist daher auch hier, wie die neuen SGB V-Regelungen durch die einzelnen Zulassungsgremien umgesetzt werden und was gegebenenfalls von der Rechtsprechung zu erwarten ist. Im Vortrag werden daher die rechtlichen Grundlagen erläutert und Einblicke in erste Umsetzungstendenzen und zu sich abzeichnenden offenen Fragen gegeben.

  • Selten wurde mit einem Gesetz so massiv und direkt in die Honorarregelungen eingegriffen wie mit dem im Mai 2019 in Kraft getretenen TSVG. Gleichzeitig ist zunächst unklar, wer konkret mehr Honorar bekommt und wie die Details wirken werden – insbesondere wenn man das Ganze aus der Sicht fachübergreifender MVZ und BAG betrachtet. Klar ist ohnehin, dass bis zum Herbst 2020 alle auf das TSVG bezogenen extrabudgetären Mehreinnahmen verursacherbezogen gegenfinanziert werden. Aber lohnt sich dann die Befassung mit den neuen Möglichkeiten, und wenn ja, für wen? Zu diesen Fragen Orientierung zu geben, ist Ziel des Vortrags.

  • Personalgewinnung und Teamführung

    Zusammenspiel von Ärzten, MFA und Verwaltung

  • Es gibt viele Möglichkeiten, Angestellte mit variablen Vergütungselementen zu motivieren: Wir die Leistung an den Erfolg angeknüpft? Werden qualitative oder quantitative, hart messbare oder 'weiche' Kriterien gewählt? Ist der Zeithorizont kurz- oder längerfristig? Soll die Einzelperson oder ein Team im Fokus sein? Und, und und ... Nicht jede Lösung ist für jedes MVZ tauglich. Die Referenten stellen einen Entscheidungsbaum vor, der MVZ-Gesellschaftern zu pragmatischen Lösungen helfen kann.

  • Langfristige Personalbindung von qualifiziertem Personal ist seit je her im Fokus jedem Personalmanagements. Doch Arbeitnehmer zufrieden zu stellen, zu motivieren und zu halten ist nicht nur eine Frage des Geldes. Moderne Personalgewinnungsprozesse im Zeitalter der Digitalisierung bieten dabei neue Möglichkeiten.

  • Alltagsschnittstellen - Teil I

    Optimierung von Infrastruktur und Prozessen

  • Viele Bereiche der Prozessgestaltung und Organisationseffizienz in Arztpraxen und medizinischen Versorgungszentren sind auch durch bauliche oder infrastrukturelle Fragen beeinflussbar - sowohl positiv als auch negativ. Der Vortrag sensibilisiert für diese Zusammenhänge und geht auf typische Fragestellungen von Praxen, die in unzulänglich strukturierten Bestandsgebäuden arbeiten, exemplarisch ein. Ziel ist, ein Grundverständnis für die vielfältigen Zusammenhänge zwischen Gebäudeinfrastruktur, baurechtlichen Vorgaben und Effizienz zu wecken und aufzuzeigen, dass große Effekte manchmal mit kleinen Veränderungen erzeugt werden können.

  • Digitalisierung und Modernisierung der Praxisabläufe sind allgegenwärtige Anforderung und nie endende Mammutaufgabe für jeden Praxisinhaber. Relevante Fragen drehen sich um die Punkte Budget, Modernisierung, Komplexität, Praxissysteme, Telematikinfrastruktur. Ganz pauschal ist es so, dass wir häufig Digitalisierung von der Vergangenheit ableiten und gestalten – und dann merken, dass es sich hierbei nicht nur um „Werkzeuge“ handelt, sondern dass die Werkzeuge unsere Arbeit und unser Selbstverständnis ändert. Der Vortrag soll für diese Sichtweise sensibilisieren und Ansätze vermitteln, wie Praxen die individuell passende Digitalisierungsstrategie finden.

  • Praxisfragen Krankenhaus-MVZ

    Sonderfragen von Krankenhausträgern

  • Erfahrungsgemäß besteht eines der Hauptprobleme in Klinik-MVZ darin, die ärztliche Leistung zu bewerten und zu steuern. Im Vortrag wird darauf eingegangen, wie aus dem KV-Honorarbescheid und aus den eigenen Abrechnungsdaten Kennzahlen zur wirtschaftlichen Bewertung der ärztlichen Leistung abgeleitet werden können. Sodann wird besprochen, wie Potenziale und Regressrisiken erkannt und wie gegebenenfalls die ärztliche Leistung gesteuert werden kann.


  • Praxisfragen Vertragsarzt-MVZ

    Fokus Gesellschafter- und Trägerwechsel

  • Gesellschaftsrechtliche Veränderungen und Trägerwechsel sind für Vertragsärzte oft ein Buch mit sieben Siegeln. Entsprechend unvorbereitet treffen insbesondere die Gründergeneration die zahlreichen rechtlichen und steuerlichen Hürden. In diesem gemeinsam von einer Rechtsanwältin und einer Steuerberaterin gehaltenen Vortrag werden typische Konstellationen beleuchtet und praktische Hinweise zur Vermeidung von Fallstricken gegeben. Seit Inkrafttreten des TSVG ist es zudem möglich, angestellte Ärzte regulär auch als Gesellschafter am MVZ zu beteiligen. Dies eröffnet neue Möglichkeiten der MVZ-Abgabe an junge Ärzte aber auch ihre schrittweise verantwortliche Einbindung in die Gesellschaft. Auch dieser Aspekt wird zulassungs- wie steuerrechtlich hinterfragt und für die Zielgruppe 'Vertragsärzte' verständlich erklärt.

  • Alltagsschnittstellen - Teil II

    Organisationsaspekte komplexer Kooperationen

  • Neben den Normen des Zulassungs- und Berufsrechts sowie betriebswirtschaftlichen Fragen sind beim Praxisbetrieb eine Vielzahl weiterer Bundes- und Landesgesetze, Verordnungen, Richtlinien, Empfehlungen und Regeln zu berücksichtigen, deren Einhaltung durch verschiedene Behörden beständig überwacht wird. In komplexen Kooperationsstrukturen ist hierfür regelhaft nicht mehr der einzelne Arzt, sondern das 'MVZ als solches' in Verantwortung. Aus diesem Grund besteht ein erhöhtes Haftungsrisiko auch für Organsiationsmängel, die der MVZ-Leitung, bzw. -Geschäftsführung zuzurechnen sind. Da bei Mängelfeststellung teils erhebliche Konsequenzen von Auflagen über (ggf. hohe) Geldbußen bis zur Schließung des Betriebes drohen, sensibilisiert der Vortrag für diese sekundären Haftungsrisiken.

  • Honorarorientierte oder patientenorientierte Abrechnung? Der „HVM“: Das Buch mit sieben Siegel. Wie bekomme ich das Praxisteam dahin, leistungsorientiert im Sinne des Patienten zu handeln und dennoch das Honorar nicht aus dem Auge zu lassen. Wie erreiche ich das Team mit den notwendigen Informationen? Ein Spagat zwischen zwei Welten!

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