Programm

Themen. Ablauf. Zeitfenster.

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Kooperation kennt viele Wege. Und im praktischen Arbeitsalltag oft auch noch mehr Hürden…
Profitieren Sie daher von den Erfahrungen unserer Referenten und sammeln Sie Informationen und Praxistipps für Ihren Arbeitsalltag.

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Themen am Vormittag

09:00 – 09:50 Uhr
Betriebsorganisationsplanung

10:00 – 11:20 Uhr
Politik & Gesetzgebung

11:40 – 12:50 Uhr
(1) Praxismanagement
(2) Recht Praktisch

Themen am Nachmittag

13:50 – 15:20 Uhr
Zusammenarbeit

15:50 – 17:00 Uhr
(1) IT & Vernetzung
(2) Betriebswirtschaft

Bitte beachten Sie, dass der Kongress bis zum Schluss spannende Themen und Referenten bietet, und planen Sie Ihre Abreise daher nicht zu früh.


  • Thema - Betriebsorganisationsplanung

    Gestaltung von Abläufen und Prozessen
    Hauptstraßen, Schleichwege und Sackgassen
    09:50 bis 10:00 Uhr - PAUSE

  • Begrüßung und Einführung durch den Moderator, Dr. med. Jansen

  • Viele Aspekte der Prozessgestaltung und Organisationseffizienz in Arztpraxen und Krankenhäusern sind durch architektonische oder infrastrukturelle Fragen beeinflussbar - sowohl positiv als auch negativ. Der Vortrag sensibilisiert für diese Zusammenhänge und geht auf typische Problemfelder exemplarisch ein. Ziel ist, Interesse für die Kasualbeziehung zwischen Gebäudeinfrastruktur und Effizienz zu wecken, und aufzuzeigen, dass große Effekte manchmal mit kleinen Veränderungen erzeugt werden können.

  • THEMA - Politik & Gesetzgebung

    Mit Vernunft Zusammenarbeiten
    Der ambulante Sektor bleibt als System im Fluss
    11:20 bis 11:40 Uhr - PAUSE




  • Politik, MVZ-Praxis und Theorie zusammengeführt
    geleitet von Dr. Jan Peter Jansen & RA Olaf Jeschke
    Teilnehmer: Dr. Peter Velling, Robin Rüsenberg, Erich Irlstorfer

  • THEMA - Praxismanagement

    Kommunikation, Koordination und Kooperation
    Kurs halten auch bei Gegenwind und schlechter Sicht
    12:50 bis 13:50 Uhr - MITTAGSPAUSE

  • Der Arbeitsalltag im MVZ ist häufig auch eine Abfolge kleiner und großer Krisen, die es zu meistern gilt. Abrechnungsprobleme, Personalmangel, Abstimmungsschwierigkeiten mit der KV oder verweigerte Genehmigungen - vieles funktioniert nicht auf Anhieb; und manchmal gar nicht. Wesentlich ist dabei, die Kommunikation ebenso gegenüber den Mitarbeitern konsequent zu pflegen, wie nach Außen Ruhe und Sicherheit auszustrahlen. Das ist nicht immer leicht, lässt sich aber durch eine strategische Kommunikationsplanung organisieren.

  • Hygienemanagement ist in vielen Praxen in etwa so beliebt wie die Verpflichtung zum QM. Doch das geht auch anders! Im Vortrag werden Effizienzpoteniale rund um das Thema Hygiene aufgezeigt und typische Problemfälle angesprochen, die sich ergeben, wenn im MVZ viele 'Köche' ihre Finger im Spiel haben.

  • THEMA – Recht praktisch

    Juristische Stolperfallen
    Gefahrenstellen ausweichen und Untiefen meistern
    12:50 bis 13:50 Uhr - MITTAGSPAUSE

  • Schon lange vor der Aufregung um die DSGVO war das Management der Patientendaten in MVZ alles andere als einfach. Während Patienten erwarten, dass ihre Daten unkompliziert - auch über Sektorengrenzen - fließen, setzt der Normenrahmen enge Grenzen. Die mit der DSGVO noch ein Stück komplexer geworden sind. Ziel des Vortrages ist es, aus der Praxis eines MVZ, das mit vielen verschiedenen Partner teils sehr eng kooperiert, heraus praktische Wege und unbedingte Grenzen der effizienten Datennutzung darzustellen und für die kleinen Stolperfallen im Alltag zu sensibilisieren.

  • Ist die Weiterbildungsaufgabe immer personengebunden, auch wenn es im MVZ mehrere befugte Ärzte der Fachrichtung gibt? Kann vertreten werden, wenn der Arzt Überstunden durch Freizeitausgleich abbaut? Was tun, wenn ein angestellter Arzt über das Hamburger Modell in den Betrieb zurückkehrt? Fragen über Fragen aus dem praktischen Alltag von Einrichtungen mit angestellten Ärzten. Im Vortrag wird auf diese und ähnliche wenig beleuchtete 'Spezialaspekte' eingegangen. Auch die mit dem Referentenentwurf des TSVG gerade aktuell angekündigte Absicht des Gesetzgebers, künftig jeden Anstellungswechsel unter den Vorbehalt der Bedarfsprüfung zu stellen, wird thematisiert.

  • THEMA – Zusammenarbeit

    Gestaltungsspielräume positiv nutzen
    Kooperation ist keine Einbahnstraße
    15:20 bis 15:50 Uhr - PAUSE

  • Institutionalisierte Kooperation zwischen verschiedenen Fachrichtungen und weiteren Partnern ist ein wesentliches Merkmal der MVZ. Das Gesetz zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen hat deshalb alle Beteiligten verunsichert: Die Grenzen des Erlaubten scheinen verschwommen zu sein und zugleich drohen existenzgefährdende Strafen. Viele Ärzte und Praxen fragen sich, was denn eigentlich (noch) erlaubt sei und was nicht. Vielfach wurde auf die zu erwartende Auslegung durch die Gerichte verwiesen – doch auch zwei Jahre seit dem Inkrafttreten steht diese (erwartungsgemäß) aus. Der Vortrag wird praxisnah und mit Bezug zur besonderen Situation von MVZ und BAGs gesammelte Erfahrungen und Erkenntnisse teilen sowie die sich aktuell durchsetzenden Rechtsmeinungen zusammenfassen.

  • Es ist Auftrag der KVen, die Plausibilität und Wirtschaftlichkeit der Abrechnung zu prüfen. Doch wie funktioniert dies eigentlich, und wer erhält welche Dateneinsicht und tauscht sich mit wem aus? Darüber hinaus wurde mit dem VSG auch die Regelprüfung, ob Ärzte ihrem Versorgungsauftrag nachkommen sowie eine weiterführende Prüfzusammenarbeit mit den Kammern und Krankenkassen, eingeführt. Im Vortrag werden zu all diesen Punkten Einblicke in die praktische Umsetzung dieser Prüfaufgaben gegeben und aufgezeigt, wer mit wem welche Daten zu welchem Zweck zusammenführt.

  • Große Strukturen ermöglichen es, Prozesse zu rationalisieren und über die Arbeitsteilung versteckte Effizienzen zu heben. Gleichzeitig steigt notwendigerweise der Kommuikations- und Koordinationsaufwand und die Zahl der personellen Hierarchieebenen. Kleine Strukturen sind dagegen überschaubar und ermöglichen es vergleichsweise leichter, den einzelnen Mitarbeiter zu persönlicher Verantwortung für den eigenen Arbeitsplatzes zu motivieren. Wie also sieht die Idealgröße eines MVZ aus? Ziel des Vortrags ist es, Vor- und Nachteile der verschiedenen Strukturvarianten zu analysieren und praktische Lösungswege für typische Alltagsprobleme bei der MVZ-Geschäftsführung aufzuzeigen.

  • THEMA – IT & Vernetzung

    Technik auf der Überholspur
    Mit Sicherheit digital
    17:00 Uhr - KONGRESS Ende

  • Im Hintergrund einer jeden Arzt-Patienten-Beziehung stehen zahlreiche Datererfassungs- und -verarbeitungsprozesse. Viele davon können - bei entsprechenden Vorüberlegungen - mit technischer Unterstützung deutlich vereinfacht werden. Dadurch wird nicht nur das Personal entlastet; es werden auch Fehlerquellen, die etwa auf menschlichem Vergessen basieren, reduziert. Basis ist eine sinnhafte und auf die Praxisspezifika abgestimmte Einbindung der EDV, die zusätzlich dazu beitragen kann, die Vorgaben der EU-DSGVO einzuhalten. Der Vortrag vermittelt Ansätze, wie typische Dokumentationsanlässe in der Praxis rechtssicher automatisiert werden können.

  • Die digitale Welt ist gefährlich; keine Frage. Doch die meisten Risiken lassen sich schwer fassen und werden deshalb im Praxisalltag allzu leicht ausgeblendet. Es stellt jedoch ein große Fahrlässigkeit dar, nicht präventiv und systematisch über allgegenwärtige Bedrohungen nachzudenken und Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Dass dies nicht immer kompliziert sein muss und mit einzelnen Maßnahmen sowie mit der Erhöhung des Bewusstseins aller Beteiligten schon viel erreicht werden kann, zeigt dieser Vortrag ebenso praktisch wie auch für Laien verständlich. Teil des Vortrags ist auch ein Live-Hacking.

  • THEMA – Betriebswirtschaft

    Abrechnungsvorgaben: Beständig in Reform
    Navigation im Honorardschungel
    17:00 Uhr - KONGRESS Ende

  • Die GOÄ wird seit Jahren überarbeitet - allerdings bisher ohne jedes belastbare Ergebnis. Der EBM wird seit Jahren überarbeitet - allerdings bisher allein mit dem Ergebnis immer weiterer Vertagungen. Gleichzeitig wurden mit dem Koalitionsvertrag Kommissionen eingesetzt, die für ein Zusammenführen von gesetzlicher und privater Krankenversicherung in der ambulanten ärztlichen Versorgung und für die Überwindung der Sektorengrenzen Vorschläge entwickeln sollen. Unklar ist, inwieweit sich diese drei Entwicklungen miteinander und zueinander verhalten (werden). Einblick in die politischen Bedingtheiten und aktuellen Debatten rund um die ambulante Honorierung gibt mit diesem Vortrag ein Insider aus dem gesundheitspolitischen Berlin.

  • Unabhängig von den großen Reformen gibt es jedes Quartal bei der KV-Abrechnung im Detail unzählige Änderungen mit teils großen Wirkungen. Für jedes MVZ und jede Praxis ist es relevant, hier immer up tp date informiert zu sein. Mit diesem Vortrag werden aktuelle Änderungen vorgestellt und kommentiert sowie Handlungsempfehlungen für betroffene Ärzte und Fachrichtungen abgeleitet.

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